
Träume eines Geistersehers
あらすじ
Immanuel Kants Schrift "Träume eines Geistersehers erläutert durch Träume der Metaphysik", erstmals erschienen 1766 in Königsberg, nimmt in der Herausbildung der kritischen Denkungsart des großen Philosophen einen wichtigen Platz ein. Denn Kant setzt sich in ihr zum einen mit der Geisterseherei Emanuel Swedenborgs wie auch mit den teils Luftschlössern gleichenden Denkgebäuden der damaligen Metaphysik auseinander, die er als "durch das blinde Vertrauen in die Scheingründe der Vernunft erzeugte Illusionen" entlarvt. Man bedenke: Bis zur Veröffentlichung der ersten Auflage der bahnbrechenden "Kritik der reinen Vernunft" im Jahre 1781 sind es noch 15 Jahre, doch schon hier, in dieser kleinen, von subtilem satirischen Humor durchzogenen Schrift kündigen sich bereits einige der wichtigsten Einsichten und metaphysischen Grenzziehungen der kritischen Periode Kants an... Um ein genaueres Bild davon zu bekommen, auf wen und was sich Immanuel Kant in seiner Schrift bezieht, sind den einzelnen Hau