
Die Verlobung in St. Domingo
あらすじ
Ungeduldig und dunkel käme er ihm vor, so Rilke über Kleist. Die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Schweizer Gustav von Ried und der Mestizin Toni im heutigen Haiti, baute Kleist vor dem Hintergrund eines blutigen Sklavenaufstandes und einer hinterhältigen Menschenfalle auf. Toni ersinnt eine List, um dem Geliebten zu helfen, aber das Misstrauen ist stärker als die Liebe. "Du hättest mir nicht misstrauen sollen" sind Tonis letzte Worte an den Geliebten… St. Domingo ist eine Karibikinsel, heute bekannt als "Haiti". Trügerisch schon der Name: Denn St. Domingo ist nicht das Urlaubsparadies "DomRep", die Kurzform für Dominikanische Republik, obwohl beide, der Touristenmagnet wie auch Haiti, auf derselben Karibikinsel Hispaniola liegen. Mit einer Verlobung in der Karibik verbinden wir in Gedanken die romantische Besiegelung einer Liebe bei Mondschein am sanft rauschenden Meeresgestade. Sich küssen unter Palmen. Und schon sitzen wir in der Falle! Denn nichts davon treffen wir bei Kleist.