
あらすじ
Lenz von Georg Büchner ist ein ergreifendes literarisches Psychogramm. Im Mittelpunkt der Erzählung steht der Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz, der sich Anfang 1778 für zwanzig Tage bei dem Pfarrer Johann Friedrich Oberlin aufhielt. So nüchtern dieser Handlungsrahmen, so intensiv und emotionsgeladen das Erzählte selbst: Denn Büchner erzählt nichts weniger als das tragische Schicksal eines an Schizophrenie leidenden Mannes, der mehr und mehr von seiner Krankheit beherrscht wird und schließlich an ihr zerbricht. Als Vorlage für seine Erzählung diente Georg Büchner vor allem der Bericht Johann Friedrich Oberlins, also jenes Pfarrers, bei dem Lenz für einige Tage unterkam. Quellen aber nicht nur als Vorlage nutzend, sondern sie auch direkt in seine Texte mit einbauend, integrierte Büchner größere Teile des Berichtes in seine Erzählung. Und so liegt es nahe, der Erzählung Lenz den Bericht Oberlins folgen zu lassen. Im Anschluss daran findet sich ein Aufsatz von J.M.R Lenz über die